HYPERKOLLABORATIVE HYPOTHESENRELEKTOR 9975/22928/12100

Christian Eisenberger 23|09|11 - 22|10|2011

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Christian Eisenberger absolvierte sein Studium an der Universität der Angewandten Künste in Wien. Er gehört einer Generation von Künstlern an, die das Material, das sie an einem Ort vorfinden, in unterschiedlicher Art und Weise verarbeiten. Für ihn gibt es faktisch keinen Müll, in seinen Arbeiten entwickelt er ein völlig neuen Begriff von Recycling, in dem er Verbrauchsmaterialien wie Pappe, Klebeband und Styropor neu bewertet. In einem gemeinsamen Projekt mit kunst meran arbeitete Eisenberger im Herbst 2011 mehrere Tage in Meran, und schuf hier nicht nur eine große, an ein Schiff erinnernde Skulptur aus Holz und Klebeband an einem zentralen öffentlichen Ort, sondern auch eine Installation in der ES contemporary art gallery. Eine rätselhafte Landschaft aus Styroporflocken war hier in einem steten Zustand der Bewegung, ausgelöst durch vier einfache Ventilatoren, die an verschiedenen Punkten des Ausstellungsraumes aufgestellt waren. Scheinbar schwerelos drifteten die kleine, weiße Partikel durch den Raum, die so generierten Muster lösten sich oft bereits im Moment ihres Entstehens wieder auf.

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