AFTER TOMORROW

Barbara Gamper 25|03|10 – 17|04|10

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Das Verlorensein in einem sozialen Gefüge der Techno-Ära findet seine Entsprechung in der Personifikation eines zukünftigen Flüchtlings: der supermoderne Nomade, der durch die globale Bewegung und Kommunikation heutiger bzw. zukünftiger Gesellschaften in einen Zustand von Displatzierung gerät, in ein Niemandsland zwischen virtueller und realer Wirklichkeit. Seine menschliche Präsenz erfährt keine reale Dimension, sondern vielmehr eine symbolische, und verstärkt gleichermaßen das Gefühl von Verlorenheit sowie die Frage nach Identität, deutet aber auch auf die Möglichkeit von Redefinition und Fortschritt hin. Für ihre Arbeiten wählt die Künstlerin Orte und Landschaften aus, die durch das Fehlen von kulturellen und historischen Zeichen keine Identifizierung zulassen und somit nirgendwo und überall sein können. Diese Orte stehen für einen Übergang, einen Zwischenraum, der den virtuellen Raum mit einem scheinbar existenten Raum verbindet. Darin enthüllt sich der “Außenraum” als zeitloser, ewiger Raum, während der “Innenraum” eine eher intime, private Sphäre darstellt. Download PDF

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